ÖNORM EN 1999-1-3|Ermüdung

EN 1999-1-3 beschreibt die Grundlagen für den Entwurf von Bauwerken aus Aluminiumlegierungen hinsichtlich des Versagens wegen Materialermüdung. Der Entwurf bezüglich anderer Grenzzustände wird in EN 1999-1-1 behandelt. Es werden Entwurfsregeln nach drei Methoden beschrieben.

Diese Norm behandelt folgende Strukturteile:

  • Träger und versteifte und nicht versteifte Rahmenbauwerke
  • Gitterstrukturen
  • Verstärkte Plattenelemente von flachen oder Schalentragwerken
  • Massivkörper

Nicht behandelt werden Druckbehälter und Rohrleitungen.

EN 1999-1-3 umfasst offene und Hohlquerschnitte aus Aluminium folgender Herstellungsverfahren (die geschweißten Legierungen sind in EN 1999-1-1 angeführt):

  • gewalzt
  • extrudiert
  • gezogen
  • profiliert
  • geschmiedet
  • gegossen

In dieser Norm werden folgende Verbindungsmethoden behandelt:

  • Bogenschweißen
  • Verankerungsbolzen
  • Nieten
  • Klebeverbindungen

EN 1999-1-3 umfasst Bauwerke die normalen atmosphärischen Bedingungen und Temperaturen nicht über 100 °C ausgesetzt sind, auch in Küstengebieten. Eine Ausnahme stellen Klebeverbindungen dar, für die Temperaturgrenzwerte von - 20 °C bis + 60 °C gelten. Für die Aluminiumlegierung 5083 ist der Temperaturgrenzwert + 65 °C. Daten zur Ermüdung können nicht angewendet werden, wenn sich das Bauwerk in einem korrosiven Umfeld befindet.

Aktuelles Dokument

ÖNORM EN 1999-1-3
Eurocode 9 - Bemessung und Konstruktion von Aluminiumtragwerken - Ermüdungsbeanspruchte Tragwerke

Aktueller Status:

ÖNORM

Veröffentlichung:

2008-10-01

Vorgängerdokument:

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Weitere Info & Bestellung:

ÖNORM EN 1999-1-3

Nationaler Anhang

Dieser Anhang wird im Komitee 013 "Stahl,- Verbund,- Aluminiumbau" erarbeitet.

Interessierte werden ersucht Sich beim zuständigen K-Manager
Herrn DI. Karl Stumwöhrer zu melden.