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ÖNORM EN 1993-2|Stahlbrücken
EUROCODE 3: Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten - Teil 2: Stahlbrücken
Dieser Teil des EUROCODE 3 beschreibt die Grundlagen für Entwurf, Bemessung und Berechnung von Stahlbrücke, Stahlteile von Verbundbrücken und temporäre Stahlkonstruktionen auf Brücken. Die Angaben in dieser Norm ergänzen, ersetzen oder ändern die entsprechenden Regeln in Teil 1-1.
EN 1993-2 gibt detaillierte Anwendungsregeln vor, die auf die häufigsten ausgeführten Typen von Brücken anzuwenden sind. Wo die Anwendbarkeit der Regeln, aus Gründen der Praktikabilität oder zur Vereinfachung, begrenzt ist, sind die Grenzen der Anwendbarkeit festgehalten.
Regeln für Verbundbrücken finden sich in EUROCODE 4, Teil 2.
Der Entwurf von Stahlpfählen und Stahlspundwänden ist Inhalt der EN 1993-5.
Die Anwendungsregeln dieser Norm sind auch anwendbar auf Stahlteile von Brücken die zum Großteil aus anderen Materialien bestehen.
EN 1993-2 beinhaltet nur Vorgaben hinsichtlich der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit von Brücken. Andere Entwurfskriterien werden nicht behandelt.
Die Bauausführung wird insofern thematisiert, als es notwendig ist, dass die zu verwendenden Baumaterialien und der Bau selbst jenen Qualitätsanforderungen entsprechen, die dem Entwurf zugrunde gelegt wurden. Die Ausführung von Stahlbrücken ist Inhalt der ENV 1090-5.
Angaben für den Entwurf von hochfesten Seilen und dazugehörigen Teilen finden sich, bis zur Verfügbarkeit entsprechender europäischer Normen, in Anhang A.
Dieser Teil umfasst nicht die besonderen Anforderungen an den Entwurf hinsichtlich des Widerstandes gegen Erdbebeneinwirkungen. Diese finden sich in EUROCODE 8, Teil 2.
Inhaltsverzeichnis EN 1993-2 (pdf; 133 KB)

- Fuß- und Radwegbrücke über den Donaukanal, Wien